Ressourcen- und energieeffiziente prozessintegrierte Entwicklung mit virtuellen Prototypen bei Mobilen Arbeitsmaschinen
Ressourcen- und energieeffiziente prozessintegrierte Entwicklung mit virtuellen Prototypen bei Mobilen Arbeitsmaschinen
Für das 1990 gegründete Unternehmen ITI Gesellschaft für ingenieurtechnische Informationsverarbeitung mbH bestimmen zwei Geschäftsfelder das Profil: die Entwicklung von Standard-Softwaretools für Ingenieure und Wissenschaftler und Consulting und Dienstleistungen im Programmier- und Ingenieurbereich. Zu den Kunden zählen weltweit Industrie-Unternehmen (eine Vielzahl von Automobilherstellern und namhaften Systemanbietern), Institute, Forschungseinrichtungen und Engineering-Dienstleister. Kooperationen mit anderen Software-Herstellern und das damit verbundene Angebot an CAE-Schnittstellen gewährleisten die Integration in den gesamten Entwicklungsprozess. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Büchern über ITI Software zur Berechnung, Modellierung und Simulation technischer Systeme realisiert. Zu den Schwerpunkten zählen neben dem Einsatz der ITI-Software die Anwendungen in den Branchen Antriebstechnik, Fluidtechnik, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Fördertechnik.
Mitarbeiter der Professur für Baumaschinen und Fördertechnik arbeiten seit mehreren Jahren auf dem Gebiet der Simulation von Vorgängen in technischen Systemen. Dabei sind zu speziellen Problemstellungen digitale physikalische Simulationsmodelle entstanden, wie z.B. Modelle von Antriebssystemen, Arbeitsprozessen, Design- und Gestaltungslösungen und Struktursystemen. Die gegenwärtigen Arbeiten konzentrieren sich auf das Ziel, Modellstrukturen für die ganzheitliche interaktive Simulation zu erarbeiten. Neben maschinentechnischen Fragestellungen werden dabei zunehmend auch systemtechnische Aufgaben (Anwendung von Software, Programmierung spezieller Anwendungssysteme) gelöst.
Die TAKRAF GmbH Leipzig ist ein weltweit tätiges mittelständisch strukturiertes Unternehmen für Tagebaugeräte und Mobile Arbeitsmaschinen mit Sitz in Leipzig und Lauchhammer. Für das Unternehmen bleibt derzeit das Modernisierungspotenzial bestehender Produkte interessant, wenngleich auch Aufträge für neue Technik dominieren. Hierzu gehören insbesondere Continuous Surface Miner (CSM, mobile Feststofffräsen), deren prozess- und antriebtechnische Lösungen einer Weiterentwicklung bedürfen. Es wird erkannt, dass auch in den anderen Produktbereichen der spezifische Energiebedarf eine immer wichtigere Wettbewerbsrolle spielt. Das ist auch deswegen von Interesse, weil es sich bei den von TAKRAF GmbH hergestellten Maschinen um solche handelt, die mit den größten in Serie hergestellten Dieselmotoren (1000 kW) ausgerüstet werden.