Vorwort
Elektromobilität
Wo bleiben dabei die mobilen Baumaschinen?
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Prof. Dr.-Ing. habil. |
Der Begriff Elektromobilität assoziiert bei einem Ingenieur in Deutschland zuerst den Bezug zum PKW. Dabei ist aber die Frage erlaubt, wo bei dieser politisch gewollten antriebstechnischen Revolution die mobilen Baumaschinen bleiben. Im Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) vom November 2010 werden die mobilen Arbeitsmaschinen vom definierten Ziel, eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auf deutsche Straßen zu bringen, nicht ausgeschlossen. In dem Zusammenhang unterscheidet man folgende Fahrzeugkategorien:
Das ist technisch sinnvoll, weil bis dahin die Speichertechnologie nur
Reichweiten für den Stadtverkehr zulassen. Die Erkenntnisse daraus werden auch
eine Bedeutung für weitere Anwendungen haben. Erste Anregungen konnte man sich
bereits bei zahlreichen Ausstellern auf der diesjährigen Hannover Messe oder deren Leitmesse MobiliTec holen. Hier werden die Lösungen zu
alternativen Antriebstechnologien präsentiert, die Kraft- und
Schadstoffeffizienz zum Ziel haben. Dazu zählen neben elektrischen
Antriebslösungen auch Hybrid- und Speichertechnologien.
In Fachkreisen ist man davon überzeugt, dass sich die Umstellung auf elektrische Lösungen vorrangig bzw. ausschließlich auf rotatorische Antriebe (Verbraucher) beschränken wird. In der Landtechnik wird beispielhaft die Dreschtrommel des Mähdreschers genannt und bei mobilen Baumaschinen kann man auch reichlich Anwendungsbeispiele (z. B. Fahr- und Schwenkantriebe) finden. Der technische Hintergrund liegt nicht nur allein in der verlustärmeren Technologie, sondern auch in der besseren Regel- und Steuerbarkeit begründet. Zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte befassen sich bereits mit konkreten Themenstellungen zur Elektromobilität bei mobilen Arbeitsmaschinen. Jeder Hersteller sollte sich darauf einstellen und die Effekte für seine zukünftigen Innovationen überprüfen.
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